{"id":1183,"date":"2015-01-04T22:23:49","date_gmt":"2015-01-04T20:23:49","guid":{"rendered":"https:\/\/ernst.hamberger.net\/archive\/galerieschlosspuchheim\/?p=1183"},"modified":"2015-05-02T14:17:33","modified_gmt":"2015-05-02T12:17:33","slug":"brigitte-bruckner-josef-mikl-theresa-bruckner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ernst.hamberger.net\/archive\/galerieschlosspuchheim\/brigitte-bruckner-josef-mikl-theresa-bruckner\/","title":{"rendered":"Brigitte Bruckner \/ Josef Mikl \/ Theresa Bruckner"},"content":{"rendered":"<p>Vernissage: Freitag,11.M\u00e4rz 2011, 19.30 Uhr<\/p>\n<p>Einf. Worte: Mag. Judith Schober<br \/>\nDauer:bis 3. April 2011<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ernst.hamberger.net\/archive\/galerieschlosspuchheim\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Foto0096.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"250\" height=\"188\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-1928\" src=\"https:\/\/ernst.hamberger.net\/archive\/galerieschlosspuchheim\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Foto0096-250x188.jpg\" alt=\"Foto0096\" srcset=\"https:\/\/ernst.hamberger.net\/archive\/galerieschlosspuchheim\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Foto0096-250x188.jpg 250w, https:\/\/ernst.hamberger.net\/archive\/galerieschlosspuchheim\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Foto0096-540x405.jpg 540w, https:\/\/ernst.hamberger.net\/archive\/galerieschlosspuchheim\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Foto0096-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/ernst.hamberger.net\/archive\/galerieschlosspuchheim\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Foto0096.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b> <span style=\"color: #003399; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Brigitte Bruckner | Ausschnitte<\/span><\/b><\/p>\n<p><i>&#8222;Brigitte Bruckner besch\u00e4ftigt sich in ihren bisherigen Werken haupts\u00e4chlich mit Stillleben und Interieurs, die seltenen Portraits zeigen zumeist ihre Tochter Anna. Ansonsten dominiert der Alltagsgegenstand, der durch seine vermeintliche Einfachheit Symbolcharakter erh\u00e4lt.In der Darstellung von Koffern,Kleidungsst\u00fccken oder Schuhen geht es der K\u00fcnstlerin um das Wesen der Dinge und sie verleiht mittels breiter Pinself\u00fchrung und kr\u00e4ftiger Farbgebung ihren Bildern eine bescheidene, leise Monumentalit\u00e4t.&#8220; Mag. Judith Schober<\/i><\/p>\n<p>1963 in Linz geboren<br \/>\n1983-88 Akademie der bildenden K\u00fcnste<br \/>\nlebt und arbeitet in Wien, W\u00f6rterberg und Altenmarkt \/ Zauchensee<br \/>\nAusstellungsbeteiligungen u.a.: Essl Museum, Galerie im Traklhaus, N\u00d6 Dok f\u00fcr Moderne Kunst, Werner Berg<br \/>\nMuseum Bleiburg, Galerie Schloss Puchheim, Galerie Leonhard, Galerie Walker, Galerie Maier<br \/>\nEinzelpr\u00e4sentationen u.a.: Galerie Wolfgang Exner, Galerie Maringer, Galerie Elisabeth Michitsch, Galerie Wolfrum,<br \/>\nGalerie Serafin, Galerie Figl<br \/>\nBevor sie sich ganz der Malerei widmete, absolvierte Brigitte Bruckner das Studium der Restauration an der<br \/>\nAkademie der Bildenden K\u00fcnste. Nach einem Studienaufenthalt in Berlin 1984, arbeitete sie 1985 und 1988 als<br \/>\nJosef Mikls Assistentin an der Sommerakademie in Salzburg. Zwischen 1994 \u2013 96 war die K\u00fcnstlerin schlie\u00dflich<br \/>\nauch technische Mitarbeiterin ihres inzwischen angetrauten Ehemannes Josef Mikl bei seinem gro\u00dfen Staatsauftrag:<br \/>\nDer Gestaltung des 404 m2 gro\u00dfen Deckenbildes und der 22 Wandbilder des Gro\u00dfen Redoutensaals in der Wiener<br \/>\nHofburg.<br \/>\nZahlreiche Portraits dokumentieren das h\u00e4ufige, intensive, gemeinsame Arbeiten. Bis zu seinem Tod 2008 stellte<br \/>\ndas Ehepaar oftmals gemeinsam aus. Dabei ergaben ihre kontr\u00e4ren, malerischen Positionen neue Spannungen in der<br \/>\nKunst des jeweilig anderen.<br \/>\n\u201eDa h\u00e4ngen allein gelassene Kleidungsst\u00fccke an K\u00e4sten und lassen uns \u00fcber das Leben ihrer Besitzer r\u00e4tseln, fest<br \/>\nverschlossene Koffer und Truhen verbergen ihren Inhalt vor den neugierigen Augen des Betrachters und einander<br \/>\nzugewandte Fauteuils treten stellvertretend f\u00fcr ihre Besitzer in Diskurs miteinander. Hervorzuheben ist auch die<br \/>\nstarke Betonung des Malerischen \u2013 die feucht aufgetragenen Farbe l\u00e4sst Brigitte Bruckner stellenweise einfach<br \/>\nhinunter rinnen und baut die Rinnsale in die Komposition mit ein \u2013 und ein frei interpretierter Perspektivraum.\u201c<br \/>\n(Sophie Cieslar, 2014 Textauszug)<br \/>\n\u201eNicht zuletzt durch die Photographie und der daraus folgenden Realit\u00e4tsdebatte einerseits und der<br \/>\nkontrapunktischen Abstraktionsdebatte andererseits, haben wir vielfach aus dem Blick verloren, dass jedes Bild<br \/>\nimmer eine Arbeit der visuellen \u00dcbersetzung von Vorstellung, Wahrnehmung und Welt ist. Malerei ist daher immer<br \/>\nauch Transsubstantiation, ein Schnittpunkt von Wirklichkeits- und M\u00f6glichkeitssinn.<br \/>\nDas Werk von Brigitte Bruckner vermag dies in besonderer Weise zu vermitteln: Nicht nur ist sie eine subtile<br \/>\nbildnerische Erz\u00e4hlerin, der es gelingt, Themen wie Interieur, Landschaft oder Portraits in aktueller Weise in die<br \/>\nkunsthistorische Form von Stillleben zu verwandeln. Im Gestus ihrer Malerei, dem d\u00fcnnfl\u00fcssigen Auftrag von \u00d6lfarbe<br \/>\nin Verbindung mit einem fragmentarischen Pinselstrich sowie dem spezifischen Timbre der Farben gerinnen die<br \/>\nBildwerke buchst\u00e4blich zu einer metaphorischen und melancholischen Autobiographie. Dem Stillleben inh\u00e4rent, ist<br \/>\ndas Moment der Zeitlichkeit ein Signum ihrer Malerei, deren erz\u00e4hlerischer Impetus wie von selbst ein lyrischer ist.\u201c<br \/>\n(Carl Aigner, 2010 Textauszug)<br \/>\nwww.brigitte-bruckner-mikl.com<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ernst.hamberger.net\/archive\/galerieschlosspuchheim\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Mikl1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"250\" height=\"188\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-1748\" src=\"https:\/\/ernst.hamberger.net\/archive\/galerieschlosspuchheim\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Mikl1-250x188.jpg\" alt=\"Mikl1\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Josef Mikl +<\/strong><\/p>\n<p style=\"line-height: 16.65pt; margin: 0cm 0cm 7.5pt 0cm;\"><span style=\"font-family: 'Arial','sans-serif'; color: black;\">Abstrakt, nicht gegenstandslos<\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 16.65pt; box-sizing: border-box; orphans: auto; text-align: start; widows: 1; -webkit-text-stroke-width: 0px; word-spacing: 0px; margin: 0cm 0cm 7.5pt 0cm;\"><span style=\"box-sizing: border-box;\"><span style=\"font-family: 'Arial','sans-serif'; color: black;\">1929 in Wien geboren, besuchte Mikl von 1946 bis 1948 die Grafische Lehr- und Versuchsanstalt und studierte anschlie\u00dfend bis 1955 Malerei bei Josef Dobrowsky an der Akademie der bildenden K\u00fcnste. Rasch erarbeitete er sich den Ruf eines f\u00fchrenden Vertreters der \u00f6sterreichischen Abstraktion. Die Bezeichnung &#8222;gegenstandslos&#8220; lehnte Mikl jedoch ab und verwies in einem Interview darauf, dass es zur Bildwerdung stets einen Inhalt brauche. Natur und Figur sind denn auch stets Inhalt seiner sensibel-kraftvollen gestischen Abstraktionen und malerischen Kompositionen.<br style=\"box-sizing: border-box;\" \/> Mikl war neben Maria Lassnig und Friedensreich Hundertwasser Mitglied im legend\u00e4ren Wiener Art Club, dem wichtigsten K\u00fcnstlertreff der fr\u00fchen 50er Jahre. Nach dessen Aufl\u00f6sung gr\u00fcndete er zusammen mit Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky und Arnulf Rainer 1956 die bekannte Galerie n\u00e4chst St. Stephan, eine wesentliche Institution der Nachkriegsmoderne. 1968 vertrat der Maler \u00d6sterreich bei der 34. Biennale in Venedig, 1969 wurde er an die Akademie der bildenden K\u00fcnste berufen, wo er eine Meisterklasse f\u00fcr Malerei \u00fcbernahm. 1997 wurde er emeritiert.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Theresa Bruckner<\/strong><\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<p><strong>Sich selbst gefunden.<\/strong><\/p>\n<p>Die K\u00fcnstlerin Theresa Bruckner hat die F\u00e4higkeit, einen Raum binnen weniger Minuten mit einer selten so intensiv gesp\u00fcrten Lebensfreude und Zufriedenheit zu f\u00fcllen. Verst\u00e4ndlich, dass auch die Bilder dieser in den 70ern ihres Lebens angekommenen Frau B\u00e4nde \u00fcber ein erf\u00fclltes Leben sprechen. Die dreifache Mutter und achtfache Gro\u00dfmutter ist bei sich angekommen und teilt dieses wunderbare Gef\u00fchl nun mit den Besuchern im Ursulinenhof in Linz. <span id=\"more-58\"><\/span>W\u00e4hrend sich die in Kroatien geborene Alt\u00f6sterreicherin in der ersten Zeit ihres Schaffens in ihren Zwanzigern und Drei\u00dfigern \u2013 unter anderem, um sich ein gutes \u201eK\u00f6rberlgeld\u201c zu verdienen \u2013 der Keramikkunst gewidmet hat, zeigt sie in der Ausstellung \u201eDie Erinnerung an das Paradies\u201c Malereien der letzten Jahre.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-59 alignleft\" title=\"Theresa Bruckner mit Adam und Eva im Paradies\" src=\"http:\/\/www.michaelagrininger.at\/wp-content\/uploads\/Theresa-Bruckner-mit-Adam-und-Eva-im-Paradies_Foto_Grininger-300x224.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" \/><\/p>\n<p><strong>Das Paradies im Hier &amp; Jetzt. <\/strong>In der neuesten Bildserie thematisiert Theresa Bruckner das Paradies mit ihren Protagonisten Adam und Eva. Mit scheinbar fast unzub\u00e4ndigenden und gleichzeitig in klaren Strukturen angeordneten Farben und Mustern umspielt die K\u00fcnstlerin jenes Paar, das den Ursprung der menschlichen Zivilisation darstellt. Dabei ist es nat\u00fcrlich die Verf\u00fchrung, der sie sich besonders intensiv widmet. Was war die Verf\u00fchrung eigentlich? Wer hat hier wen wozu verf\u00fchrt? Diese und andere Fragen wirft sie auf. Und vor allem betrachtet sie Eva: Einmal als das unber\u00fchrte, jungfr\u00e4uliche, naive M\u00e4dchen, ein anderes Mal als Wissende. Bruckner bringt intensive Farbspiele und Portr\u00e4ts in Zusammenhang und entwickelt daraus eine unverkennbare Bildsprache. In der gleichen Sprache arbeitet sie sich auch immer wieder in intensiven Arbeitsprozessen in der Natur an Landschaften wie jener des Aisttales, in dessen N\u00e4he sie wohnt, oder am Meer ab.<\/p>\n<p>Theresa Bruckner ist eine K\u00fcnstlerin, die nicht nur in ihrer Arbeit faszinierend ist, sondern vor allem auch als weiser Mensch, der alle Seiten des Leben kennt und sich f\u00fcr seine sch\u00f6nen entschieden hat. Ihre Bilder sind ein R\u00fcckblick in der Menschheitsgeschichte genauso wie ein R\u00fcckblick auf ihr eigenes Leben.<\/p>\n<p>Erschienen im Ober\u00f6sterreichischen Kulturbericht \u2013 Folge 11 \u2013 November 2011<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vernissage: Freitag,11.M\u00e4rz 2011, 19.30 Uhr Einf. Worte: Mag. Judith Schober Dauer:bis 3. 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